Netzwerk für Sehbehinderte
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Auf dieser Seite möchten wir Ihnen Berufszweige vorstellen, die sich mit dem Thema "Sehbehinderung" befassen. Wenn vorhanden werden wir Kontaktadresse anbieten, damit Sie sich evtl.tiefer mit den genannten Berufen vertraut machen können :
- AugenarztIn:
Primäre Aufgabe ist die Diagnostik und Therapie der Augenerkrankungen. Irreversible Sehschädigungen schaffen darüber hinaus die Notwendigkeit der Rehabilitation der betroffenen Menschen. Deren gezielte Betreuung in Praxen und Kliniken fordert von Augenärzten die Ermittlung der noch vorhandenen Ressourcen und therapeutischen Möglichkeiten, die Definition der Prognose, Aufklärung der Betroffenen und Koordination der Rehabilitation sowohl im medizinischen und sozialen Bereich, wie auch die Anpassung vergrößernder Sehhilfen.Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA), Tersteegenstraße 12, 40474 Düsseldorf, www.bva.de
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AugenoptikerIn/LowVision-OptikerIn:
Das Aufgabenspektrum des Augenoptikers umfaßt die Brillenglasbestimmung (Refraktion), die Anfertigung von Brillen und die Kontaktlinsenanpassung.
Der spezialisierte LowVision-Optiker berät und versorgt Menschen mit eingeschränkter Sehleistung. Zu dieser Versorgung gehören Visusbestimmung, Bedarfsanalyse und Erprobung geeigneter Hilfsmittel, sowie die Anfertigung, Anpassung und Nachversorgung der vergrößernden Sehhilfen.Wissenschaftliche Vereinigung für Augenoptik und Optometrie e.V. (WVAO), Adam-Karrillon-Straße 32, 55118 Mainz, Tel.:+49(0)6131 / 61 30 61, Fax: +49(0)6131 / 61 48 72, E-Mail: wvao-mainz@t-online.de, Internet: www.wvao.de
Zentralverband der Augenoptiker (ZVA), Alexanderstraße 25a, 40210 Düsseldorf, www.zva.de -
Berufsbildungswerke (BBW):
Berufsbildungswerke dienen der beruflichen Orientierung, der Berufsvorbereitung und der Berufsausbildung behinderter junger Menschen. Die Berufsbildungswerke in Chemnitz, Soest und Stuttgart sind auf die besonderen Belange blinder und sehbehinderter junger Menschen eingestellt hinsichtlich des Bildungsangebotes, der Hilfsmittelausstattung und des Know Hows. So beschäftigen sie Augenoptiker/innen, Fachkräfte für Orientierung und Mobilität, Orthoptist/innen sowie Fachkräfte für blinden- und sehbehindertenspezifische Hilfsmittel. Aufgrund ihrer besonderen Ausstattung und Erfahrung bieten sie optimale Voraussetzungen für die berufliche Qualifizierung und für die anschließende Vermittlung in Arbeit. Die drei Berufsbildungswerke bieten auch Beratung und Unterstützung bei der betrieblichen Berufsausbildung blinder und sehbehinderter junger Menschen an.Taschenbuch des Verbandes der Blinden- und Sehbehindertenpädagogen
Herausgeber: VzFB,Bleekstraße 26, D-30559 Hannover, E-Mail: vzFB@VzFB.de Internet: www.vzfb.de -
Berufsförderungswerke (BFW):
Berufsförderungswerke dienen der beruflichen Neuorientierung, Grundqualifizierung und Umschulung von Personen, die ihren Beruf in Folge einer Behinderung nicht mehr ausüben können. Die Berufsförderungswerke in Düren, Halle (Saale) und Würzburg sind auf die besonderen Belange blinder und sehbehinderter Menschen eingestellt hinsichtlich des Bildungsangebotes, der Hilfsmittelausstattung und des Know Hows. So beschäftigen sie Augenoptiker/innen, Fachkräfte für Orientierung und Mobilität, Orthoptist/innen sowie Fachkräfte für blinden- und sehbehindertenspezifische Hilfsmittel. Aufgrund ihrer besonderen Ausstattung und Erfahrung bieten sie optimale Voraussetzungen für die berufliche Qualifizierung und für die anschließende Vermittlung in Arbeit blinder und sehbehinderter Menschen.Taschenbuch des Verbandes der Blinden- und Sehbehindertenpädagogen
Herausgeber: VzFB,Bleekstraße 26, D-30559 Hannover, E-Mail: vzFB@VzFB.de Internet: www.vzfb.de -
Frühförderung für blinde und sehbehinderte Kinder:
Die Tätigkeit eines/r Frühförderers/in setzt eine Ausbildung im heilpädagogischen Bereich bzw. als Blinden- oder Sehbehindertenpädagoge/in voraus. Die Frühförderer/In erhalten spezielle Fort- und Weiterbildungen über die Entwicklungsbesonderheiten und Förderung sehgeschädigter und mehrfachbehindert-sehgeschädigter und blinder Kinder und beraten Eltern in allen Lebensbereichen.Ansprechpartner sind die Blinden- und Sehbehindertenbildungseinrichtungen im Bundesland, nachzuschlagen unter:
Taschenbuch des Verbandes der Blinden- und Sehbehindertenpädagogen
Herausgeber: VzFB,Bleekstraße 26, D-30559 Hannover, E-Mail: vzFB@VzFB.de Internet: www.vzfb.deMobiler Sonderpädagogischer Dienst, Förderschwerpunkt „Sehen“,(MSD)
Der mobile Sonderpädagogische Dienst erfasst, berät und unterstützt sehbehinderte und sehauffällige Kinder und Jugendliche während ihrer Schul- und Ausbildungszeit. Ziel ist, im sozialen Umfeld die individuellen Fähigkeiten dieser SchülerInnen zu entwickeln und sie zu entsprechenden Abschlüssen zu führen. Er ist zuständig für SchülerInnen in allen Schulen, die aufgrund vorhandener oder vermuteter Sehbeeinträchtigung spezifischer Beratung und Unterstützung bedürfen. Beratung findet auch in Beratungsstellen der Förderzentren statt. Ansprechpartner sind die Blinden- und Sehbehindertenbildungseinrichtungen im jeweiligen Bundesland.Taschenbuch des Verbandes der Blinden- und Sehbehindertenpädagogen
Herausgeber: VzFB,Bleekstraße 26, D-30559 Hannover, E-Mail: vzFB@VzFB.de Internet: www.vzfb.de -
Orthoptisten/innen:
Orthoptische und Neurophtahlmologische Diagnostik/Therapie bei normalbegabten-und mehrfachbehindert-sehbehinderten Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen. Objektive Messung und Ermessung der Sehleistung sowie Afferenz und Efferenz des visuellen Systems. Visuelle Förderung entsprechend der organischen/cerebralen Sehschädigung aller Altersgruppen. Anpassung, Erprobung, Anleitung optisch/elektronisch vergrößernder Sehhilfen. Interdisziplinäre Kooperation mit Fachdisziplinen, Pädagogen, Eltern, Angehörigen, Berufsbildungs- und förderungswerken, Absprache mit Industrie und Kostenträgern.
Ihre Einsatzgebiete sind:
Augenarztpraxen
Universitätsaugenkliniken
Sehbehinderteneinrichtungen
Frühförderung
Neurologische Kliniken
Berufsverband der Orthoptistinnen Deutschland e.V. Frau D.Verlohr, Manteuffelstraße 49, 22587 Hamburg www.bod.orthoptistinnen.de - RehabilitationslehrerInnen für Lebenspraktische Fähigkeiten
(LPF):
Die einfachsten Handgriffe des gesamten Tagesablaufes bereiten größte Schwierigkeiten, wenn sich das Sehvermögen plötzlich verschlechtert oder sich eine Erblindung einstellt. Kleider- und Körperpflege, Essens- und Kommunikationsfertigkeiten, häusliche Reparaturen und die Haushaltsführung können durch RehabilitationslehrerInnen für Lebenspraktische Fähigkeiten zurückgewonnen bzw. neu erlernt werden.
Berufsvereinigung der Rehabilitationslehrer/Innen für Blinde und Sehbehinderte e.V.- Lebenspraktische Fertigkeiten , Erste Vorsitzende: Sabine Lütkens, Bismarkstraße 8, 35037 Marburg, Telefon: +49 (0) 6421 / 22401, E-Mail: ErsteVorsitzende@BvReha.org , www.bvreha.org - RehabilitationslehrerInnen für Orientierung &- und Mobilität
(O&M):
Die Aufgabe eines Rehabilitationslehrers für O&M ist es, sehbehinderten und/oder blinden Personen durch gezielte Schulung zu einer möglichst weitgehenden und selbständigen Fortbewegung zu verhelfen. Diese Maßnahme wird von einem Augenarzt verordnet. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für die O & M-Schulung als Einweisung in das Hilfsmittel "Blindenlangstock" für hochgradig sehbehinderte und blinde Menschen. Das Alter oder weitere Beeinträchtigungen sind kein Hinderungsgrund.
Mobilität für Blinde und Sehbehinderte e.V. (BOMBS) Fr. Ulrike Schade, Schenkendorfstraße 16, 04275 Leipzig, Tel.: 0341 - 4626440,www.bombs-online.de
